| Mark
Brandenburgh hat für diese Fotoausstellung sich mit der Halbtonreproduktion
historischer Fotografien beteiligt: |
| Im
Jahre 1896 schrieben sich erstmals 16 Frauen als Gasthörer- innen
an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms- Universität Bonn ein. Die 100jährige
Wiederkehr dieses Ereignisses bildete den Anlaß zu dieser Ausstellung.
Sie zeigte die Geschichte des Frauenstudiums von den Anfängen bis
zur Gegenwart. |
| Die
Auseinandersetzung um die Zulassung zum Studium, um das Habilitationsrecht
und um die gleichberechtigte Anerkennung in der Alma mater werden ebenso
dargestellt wie der studentische Alltag in seiner universitären und
außeruniversitären Zusammenhängen. Trotz geschlechts- spezifischer
Behinderungen haben Studentinnen und Wissenschaftlerinnen viele Innovationen
im universitären Leben, im Wissenschaftsbereich und in der Öffentlichkeit
durchgesetzt. An einzelnen Biographien bekannter und in Vergessenheit geratener
ehemaliger Bonner Studentinnen und Bonner Hochschullehrerinnen werden der
Einfluß von Akademikerinnen auf Politik und Gesellschaft, die individuelle
Emanzipationschancen und die langsame Verwirklichung von Gleichheit zwischen
Frau und Mann sichtbar. |
| Textquelle:
Flyer zur Ausstellung | Universität Bonn | 1996 |